So... ich habe gerade Zeit und mir mal etwas Mühe gemacht.
Wie immer lieber @Björn90 nicht böse gemeint, aber mein Charm ist halt der hanseatische, und wir sind bekanntermaßen recht kühl und direkt.
Fangen wir bei deinem letzten Post an:
Zitat von Björn90: Eine Freundschaft auf Augenhöhe kann mit Sicherheit funktionieren, aber nicht, wenn wir uns gegenseitig so anziehend finden, viel füreinander empfinden und es immer mal wieder knistert zwischen uns.
Falsch! Kann nicht funktionieren solange du Gefühle hast und die Trennung nicht akzeptierst.
Ein 'wir' ist hier deplatziert, auch wenn du es nicht wahrhaben magst, siehe deine Folgenden Zitate:
Zitat von Björn90: Sie sagt, dass sie das mit mir nicht mehr will
Zitat von Björn90: Sie sagt ja selbst, dass sie das nicht mehr möchte und versucht deswegen auf Distanz zu gehen.
Zitat von Björn90: Sie wirkt sehr entschlossen, die Trennung durchzuziehen, was den 6 oder sonstiges angeht.
Zitat von Björn90: Sie möchte, dass wir weiterhin befreundet sind und dass dieses on-off Ding aufhört
Zitat von Björn90: Sie möchte, dass ich ihr entgegenkomme,
indem ich nicht mehr versuche, sie zu verühren, da sie keinen S. mit mir möchte.
Zitat von Björn90: Es wird also definitiv bei der Trennung bleiben
Zitat von Björn90: und wir werden auch nicht mehr in der Kiste landen.
Zitat von Björn90: Natürlich möchte sie das nicht, was ich nachvollziehen kann.
Zitat von Björn90: es wird keine körperliche Nähe mehr geben, da sie diese nicht mehr möchte und auch sonst wird alles auf freundschaftlicher Basis bleiben. Nicht von meiner Seite, aber von ihrer
Zitat von Björn90: Ich denke, dass sie konsquent nein sagen kann und dass das in Zukunft nichts passieren wird.
Siehst du denn so gar nicht, dass du dich an den kleinen Strohhalm Freundschaft festhältst und es a) übergriffig ist, da ich das Gefühl habe, du nimmst sie in ihrer Entscheidung nicht ernst (allein der Gedanke, du kannst dich körperlich nicht beherrschen bei mir, gibt mir 2025 ganz komische Vibes) und b) du langfristig daran zerbrechen wirst.
Aber viel wirrer, und mal wieder widersprüchlich finde ich folgendes:
Zitat von Björn90: Dieses Ungleichgewicht gibt es mit Sicherheit.
Kannst du das erklären?
Und bist du ganz sicher?
Also folgende Historie hast du hier preisgegeben und uns auch an deiner aktuellen Gefühlslage teilhaben lassen:
Zitat von Björn90: Dazu möchte ich aber auch erklären, dass ich nach der letzten Trennung vor einigen Jahren so gelitten habe,
dass ich zum Alk. wurde.
Zitat von Björn90: Ich saß lange Zeit nur noch drin, habe gesoffen, geheult und war depressiv, was letztendlich in einem Suizidversuch gipfelte.
Zitat von Björn90: Genau das war unter anderem auch Grund für meinen harten Absturz damals,
da das die schlimmste Trennung meines Lebens war 2019.
Zitat von Björn90: Als ich irgendwann (sorry, wenn das zu direkt ist) mit einem Strick um den Hals fast an der Decke gebaumelt hätte,
was nur daran gescheitert ist, dass die Befestigung ander Decke nicht hielt, hab ich gemerkt, dass ic ganz unten angekommen bin.
Zitat von Björn90: Ich suchte mir einen Platz, um meine Phobie zu therapieren, trank kaum noch Alkohl
Zitat von Björn90: Ja, hatte doch bereits geschrieben, dass ich lange Zeit therapiert wurde.
Zitat von Björn90: Ich war auch viel unter Menschen und feiern nach meiner Therapie und hab auch einige Frauen kennengelernt in der Zeit danach. Bin da, wie erwähnt, dann von Bett zu bett gesprungen in der Zeit.
Zitat von Björn90: Wie bereits geschrieben brauchte ich eine Therapie, weil ich Angst hatte unter Menschen zu gehen, ich war abhängig von Alk. und stark depressiv.
Zitat von Björn90: Komme relativ gut klar, aber es gibt immer wieder Momente, die alles rausreißen und die mich dann an den Rand des nervlichen Versagens bringen.
Zitat von Björn90: Mir ging es damit nie wirklich gut, aber das ist nicht ihr Problem und soll es auch nicht sein.
Bei den Aussagen und der Vergangenheit, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Medizinerin wie folgt reasgiert:
Zitat von Björn90: Leute, ich habe viel Angst, dass ich wieder abstürze.
Einen Therapieplatz kriege ich auch durch meine Hausärztin vorerst nicht und werde erstmal mit mir selbst und alle dem klarkommen müssen.
Ich hab wirklich Angst momentan...
Angst vor Überforderung.
Ich fühle diese innere Unruhe in mir, die mich immer begleitet und mich keine Sekunde in Ruhe lässt.
Zitat:[url=/post3934737.html#p3934737]Zitat von Björn90[/url]
Einen Therapieplatz? Laut Aussage meiner Ärztin gibt es sehr viele Leute, die schon lange auf der Warteluste stehen und einfach mal eben einen Termin machen, ist ja leider nicht drin. Selbst die ambulanten Kliniken bei uns sind überlastet, weil jeder seine Wehwehchen geheilt haben will. Sie hat aber auch gesagt, dass viele keine Therapie bräuchten. Kann man sich leider nicht aussuchen.
Keine Ärztin gibt eine solche Begründung ab und schickt dich nach Hause. Und selbst wenn, wir haben dir jetzt diverse Möglichkeiten aufgezeigt, wo du Hilfe bekommen kannst.
Eine kompetente Medizinerin, würde doch einen psychisch labilen Patienten mit einer su*zidalen Vergangenheit doch nicht mit einer Floskel abspeisen. Sorry, aber ich glaube dir das nicht. Und ja, ich lese dich als labil, was völlig okay ist, aber bitte nehme dich und deinen Körper/ deine Psyche jetzt gerade sehr ernst.
Ggf. den Arzt/ die Ärztin wechseln.
Denn aus:
Zitat von Björn90: Dass ich ganz dringend Hilfe brauche, weiß ich.
Zitat von Björn90: Seit der Trennung habe ich pro Nacht maximal 3-4 teilweise auch nur 2 Stunden geschlafen.
Ich bin so müde, aber kriege kein Auge zu.
Laufe seitdem eig. nur noch auf Reserve und funktioniere.
Zitat von Björn90: denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich so weitermachen kann.
Zitat von Björn90: Ich hab wirklich Angst momentan...
Angst vor Überforderung.
Ich fühle diese innere Unruhe in mir, die mich immer begleitet und mich keine Sekunde in Ruhe lässt.
(wo ich btw gestern wirklich ein wenig besorgt war)
wurde:
Zitat von Björn90: Mein Leben ist nicht so beschissen, wie es hier evtl. rüberkommt.
Was schon ein wenig dein Muster ist.
Ambivalente Aussagen, relativieren und klein reden, fast beschönigen.
Ich hoffe wirklich sehr, dass du es schaffst sie loszulassen, und auch dass du dir Hilfe über die 116117 oder aber, wie @alleswirdbesser schrieb Diakonie und Co. holst. Denn meiner Meinung nach benötigst du diese gerade, um eben nicht abzustürzen bzw. da raus zu kommen.