MMan74
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Wir sind/waren (weiss ich noch nicht so genau) seit 12 Jahren zusammen. In der Zeit ist verdammt viel passiert und wir haben wirklich allertiefste Lebenskrisen gemeinsam bewältigt. Damit meine ich nicht Beziehungskrisen, sondern Krisen die jeweils einen von uns betrafen bzw. auch mal beide. Meistens ging es da um Ihre Kinder, wir haben keine gemeinsamen Kinder. Zum Anfang aber auch um die Bewältigung meiner Lebenskrise (Depression durch Mobbing im Job, Alk.).
Um alles was in den 12 Jahren passiert ist aufzuschreiben fehlt hier wohl der Speicherplatz bzw. keiner würde das alles lesen.
Auf jeden Fall haben wir alles durchgestanden und uns auch finanziell hochgekämpft und der nächste entscheidende Sprung steht bei ihr in der Karriere kurz bevor und damit wären alle Ziele die wir noch vor 10 Jahren niemals gedacht hätten jemeils erreichen zu können greifbar und sogar noch mehr.
Vor 2 Jahren begann aber eine längere Sache mit ihren Kindern die viel von ihr gefordert hat. Ich habe mich da ganz bewußt rausgehalten, habe ihr Mut zugesprochen, mit ihr geredet aber wirklich helfen konnte ich nicht aufgrund der Natur der Sache (also es lag nicht an mir das ich nicht helfen konnte). Ich habe es eben akzeptiert, daß für mich einfach keine Zeit mehr da war und das z.B. mit S. eigentlich garnichts mehr lief, keine gemeinsamen Unternehmungen usw. Es hat mich extrem frustriert, aber ich wollte sie nicht belasten und so habe ich das auch nicht angesprochen (Fehler). Ich habe sie machen lassen und es gab öfter mal Streit. Wirklich geredet haben wir aber nicht.
Vor einer Woche hat sie mir jetzt eröffnet, daß sie mich nicht mehr liebt und sich trennt.
Ich habe jetzt eine Woche voller Höhen und Tiefen hinter mir, da ich nochmal auf sie eingeredet habe. Aber gestern kam dann das endgültige aus. Waren zusammen bei einem Feuerwerk, mit den Kindern und ihr Handy war wesentlich interessanter als ich (hat aber keinen Neuen wohl) und sie sagte nochmal, daß sie nichts mehr empfindet obwohl sie mich als Freund sehr schätzt und ich ihr nicht egal bin aber eben nicht mehr als Partner.
Problem ist, ich habe niemanden mehr zum reden da gemeinsamer FK und komme mir jetzt einfach nur verarscht vor. Komischerweise weine ich aber der Beziehung als solches garnicht hinterher, es ist mehr Angst vorm Alleinsein, Angst vor dem was kommt. Die Beziehung war ja vorher schon kaputt - sie meint seit 2 Monaten, ich denke seit 2 Jahren.
Schwierig ist auch, daß wir noch zusammen wohnen und sie eigentlich so weitermacht wie vorher bis auf völlige Emotionslosigkeit mir gegenüber. Sie hat aber eine neue Wohnung in Aussicht und ich denke ich werde erstmal hier wohnen bleiben und später irgendwann umziehen - eine neue Partnerin werde ich wohl nicht mehr finden da ich jetzt auch ettliche Kilos zu viel habe und mit 44 ist das dann halt schwierig. Ja, mein Selbstwertgefühl ist gerade auch quasi nicht mehr vorhanden.
Ich habe mir in der letzten Woche einige Sachen vorgenommen und wenigstens mal eine Aktivität gefunden für manche Wochenenden (in einem Verein aushelfen in dem meine Schwester tätig ist), aber das wird wohl noch nicht ausreichen.
Danke fürs Zuhören.

