Monika1
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Ich bin weiblich,65 Jahre alt.Ich habe mich vor knapp 3 Monaten von meinem Partner getrennt,nachdem er mich im Urlaub körperlich misshandelt hat( Schläge ,Tritte)Dies kam bereits 2mal am Anfang der Beziehung vor.Ich machte zur Bedingung,dass er ein Anti-Aggressionstraining macht.4.5 Jahre gab es dann keine körperlichen Übergriffe mehr,bis vor 3 Monaten.Im Grunde war die ganze Beziehung aufgrund seiner paranoiden Persönlichkeit Struktur sehr toxisch, extreme Kontrolle,Abwertung,haltlose Unterstellungen ,Versuch mich zu isolieren.Obwohl ich dies alles sehr früh merkte,glaubte ich ,dass wir das hinkriegen und er sich im Laufe der Zeit ändert.Zwischendurch natürlich absolutes Lovebombing.Ich kann viel aushalten und fühle meine Grenzen oft nicht,da ich seit frühester Kindheit unter einer Zwangsstörung leide.Gedanken und Handlungszwänge.So kann ich mit der Sache nicht abschließen,da ich glaube,,mich immer damit beschäftigen zu müssen,,da die Trennung durch die Schläge im Urlaub herbeigeführt wurde dh ich habe ihn am Urlaubsort auf dem Parkplatz stehen lassen und bin nach Deutschland zurück,(Polizei war involviert)3 Tage später stand er vor der Tür und tat so als ob nichts wäre.Ich habe aber Angst vor ihm und rief wieder die Polizei,Seitdem hab ich ihn nicht mehr gesehen.ich kann das Ende immer noch nicht fassen und glaube,es müsste noch was zwischen uns geklärt werden.Vom Kopf her weiss ich dass keinerlei Klärung mehr Sinn macht,aber es ist der Zwangsgedanke.Weiter hab ihn ihn in die Obdachlosigkeit entlassen.Er ist Albaner ,darf in Deutschland nicht arbeiten und lebte als wir uns kennen lernten,immer wieder auf der Straße.Ich leide jetzt unter starken Schuldgefühlen.Vom Kopf her, weiss ich,dass er die Beziehung kaputt gemacht hat,aber die Zwangsgedanken ,dass ich mich weiter gedanklich mit ihm beschäftigen muss,es mir nicht gut gehen darf ,er obdachlos ist, lassen mich nicht los.Ich boykottiere meine Genesung zwanghaft.
Ich bin Therapie erfahren und medikamentös eingestellt und auch jetzt wieder auf der Suche nach einer Verhaltenstherapie.ich brauche immer wieder Menschen die mir rational bestätigen,dass es mir gut gehen darf,ich mich nicht zwanghaft mit ihm beschäftigen muss.Ich fühle es einfach nicht.Ich hoffe durch das Forum etwas gedankliche und rationale Entlastung zu bekommen.
